Carneau und Giertaube

Sonderverein Carneau & Giertaubenzüchter

mit Betreuung der Züchter französischer Sottobanca

Gemeinschaft | Zucht | Leidenschaft

Die Giertaube (Gier)

Herkunft: Frankreich. Erzüchtet im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts von Taubenzüchtern im Giertal (zwischen Saint-Étienne und Lyon) aus Brief- und französischen Bagdetten. Das Zuchtzentrum war Saint-Chamond. Namensgeber ist der Fluss Gier.

Gesamteindruck & Maße

Eine kräftige Formentaube mit einer Körpermasse von 650 g – 700 g. Sie soll imposant, aber keinesfalls plump wirken. Die Haltung ist leicht abfallend, die Stellung hoch.

  • Körperlänge: 41–42 cm (Schnabelspitze bis Schwanzende)
  • Brustumfang: 28–30 cm
  • Flügelspannweite: ca. 75 cm

Die Rassemerkmale im Detail

Farben und Zeichnung

Anerkannt sind: Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert, Blaufahl mit dunklen Binden, Rotfahl, Gelbfahl, Rotfahl-Gehämmert und Gelbfahl-Gehämmert.

Gemönchte Giertaube: Eine etwas kleinere Variante. In Deutschland sind hier vor allem Blau mit schwarzen Binden und Schwarz anerkannt. Zeichnung: Weißer Kopf (Abgrenzung ca. 1,5 cm unter dem Auge), 6–10 weiße Handschwingen, weißer Rücken.

Besonderheit zur 11-Schwingigkeit: Nach Beschluss des Sondervereins können Tiere mit 11/11 Handschwingen weiterhin die höchsten Noten erreichen, da die Gier zu den großen Formentauben zählt.

Grobe Fehler

Ringgröße: 9